Mode - Berufsschule

Modist/-in

Der Beruf Modist/-in umfasst eine Vielzahl von Tätigkeiten, die für die Herstellung von Kopfbedeckungen benötigt werden. Kreativität und handwerkliches Können gehen Hand in Hand.
Neben künsterischem, gestalterischem und handwerklichem Geschick benötigt eine Modistin/ein Modist auch ein gutes Gespür für kommende Trends.Die Arbeitsbereiche erstrecken sich von der Kundenberatung und -betreuung über das Design von Hüten, dem Fertigen und Garnieren von Hüten aus verschiedenen Materialien.
Unterrichtsorganisation: im Wechsel ein oder zwei Tage pro Woche Berufsschulunterricht
Unterrichtsinhalte: Im lernfeldorientierten Unterricht wird jeweils eine materialspezifische Kopfbedeckung hergestellt, begleitet mit den dazu gehörigen technologischen, mathematischen und gestalterischen Inhalten.
Weitere Unterrichtsinhalte sind Wirtschaftskompetenz, Gemeinschaftskunde, Deutsch und Religion, Management im Handwerk (nur mit Hochschulreife).

Folgende Lernfelder sind in 3 Jahren zu behandeln:

  1. Auswählen eines Werkstoffes für ein einfaches Bekleidungsstück
  2. Nähen eines Kleinteils
  3. Bügeln eines Werkstücks
  4. Zuschneiden von Werk- und Hilfsstoffen
  5. Konstruieren einer Bekleidungsgrundform
  6. Herstellen von Kopfbedeckungen aus Filz
  7. Fertigen von Kopfbedeckungen aus Stroh
  8. Gestalten von Kopfbedeckungen
  9. Auswählen und Herstellen von Unterformen
  10. Ausarbeiten von genähten Kopfbedeckungen aus textilen Materialien
  11. Herstellen von Kopfbedeckungen aus speziellen Materialien
  12. Aufarbeiten und Ändern von Kopfbedeckungen
  13. Anfertigen von Kopfbedeckungen nach Bild- und Modellvorlage
  14. Entwickeln und Gestalten von besonderen Kopfbedeckungen
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
eine Verkürzung auf 2,5 Jahre ist möglich mit entsprechenden Schulabschlüssen bzw. guten Leistungen während der Ausbildung.

Auszubildende mit Abitur bzw. Fachhochschulreife können die Zusatzqualifikation "Management im Handwerk" belegen. Diese wird z.B. bei der Meisterausbildung als Teil III anerkannt.
Prüfungen: Zwischenprüfung (praktische Aufgabe mit Dokumentation) am Ende des zweiten Ausbildungsjahres
Abschlussprüfung, Gesellenprüfung (praktisch und theoretisch)
Weiterbildung: Meister/-in