Naturwissenschaften - Berufsschule

Lacklaboranten

Die Aufgaben eines Lacklaboranten/einer Lacklaborantin umfassen die Untersuchung von Farben und Lacken im Labor und die Entwicklung neuer umweltfreundlicher Beschichtungsstoffe. Dabei werden Versuche selbständig geplant, durchgeführt, dokumentiert und die Ergebnisse interpretiert. Die Optimierung der Lacke und anderer Beschichtungsstoffe erfolgt in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Untergründe wie Metall, Kunststoff, Holz oder Beton.
Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Qualitätssicherung bei der Produktion dieser Beschichtungsstoffe durch Kontrollen, ebenso die Beurteilung der zu beschichtenden Objekte, wie z.B. eine Automobilkarosserie. Auch die Kundenberatung kann zu den Tätigkeiten eines Lacklaboranten/einer Lacklaborantin gehören.

Beschäftigungsmöglichkeiten finden die Lacklaboranten/innen nicht nur in der Lack herstellenden und Lack verarbeitenden Industrie, sondern auch in der chemischen Industrie und an wissenschaftlichen Instituten. Ihr Arbeitsplatz ist in den Entwicklungs- und Prüflaboren sowie im Produktionsbereich.

Lacklaborant/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und ist dem Berufsfeld "Chemie, Physik und Biologie" mit dem Schwerpunkt "Laboratoriumstechnik" zugeordnet. Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen im dualen System von Industie und Berufsschule ausgebildet. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur.

Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre

Links

Verband der deutschen Lackindustrie e.V. (Informationen, Ausbildungsplatzbörse)
Lacklaborant/-in: Hier kommt Farbe ins Leben (Vorstellung des Berufs auf br-alpha)

Downloads

Verordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie, Lack, 2009, pdf
Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Lacklaborant/Lacklaborantin, 200, pdf
Bildungsplan Lacklaborant/Lacklaborantin, 2000, pdf